
Anlässlich der Einführung des elektronischen Personalausweises sieht der Hightech-Verband BITKOM die Notwendigkeit, die Bevölkerung noch intensiver über diese neue Technologie zu informieren. Die Akzeptanz des neuen Personalausweises in der deutschen Bevölkerung ist zwar im Jahresverlauf leicht um einen Prozentpunkt gestiegen. 47 Prozent Befürwortern stehen nunmehr 44 Prozent Skeptiker des elektronischen Ausweisdokuments entgegen. Die restlichen 9 Prozent sind unentschieden. Am stärksten ist die Zustimmung mit 56 Prozent in der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen und bei Internetnutzern (55 Prozent). „Es gilt nun, die Breite der Bevölkerung umfassend über die zusätzliche Sicherheit und die neuen Möglichkeiten des elektronischen Personalausweises zu informieren“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf.
Link zum Artikel: http://www.bitkom.org/65655_65651.aspx
Personalausweisportal: http://www.personalausweisportal.de
Kompetenzzentrum neuer Personalausweis: http://www.ccepa.de
Dienstag, 26. Oktober 2010

Am 1. November 2010 kommt der neue Personalausweis. Er hat Scheckkartenformat und passt in jedes Portemonnaie. Gleichzeitig kann der neue Ausweis mehr als der alte. Er wird den Bürgerinnen und Bürgern helfen, Zeit und Geld zu sparen und sich komfortabler und sicherer im Internet zu bewegen.
Das Bundesinnenministerium hat bei dem Projekt „neuer Personalausweis“ stets den Dialog mit der Öffentlichkeit, Verbraucherschützern und Datenschützern gesucht und schon frühzeitig die Begleitforschung als Teilprojekt in die Gesamtorganisation integriert. Die Begleitforschung wurde in zwei Schritten durchgeführt: Standen in der ersten Stufe der Begleitforschung (2007 bis 2008) noch die Anforderungen an das Dokument, die Umsetzung in den Personalausweisbehörden und die grundsätzlichen Nutzungsmöglichkeiten im Vordergrund, hat sich die zweite Phase der Begleitforschung (2009 bis 2010) insbesondere mit der Wahrnehmung und den Auswirkungen des Dokuments und seiner Funktionen bei Bürgerinnen und Bürgern sowie Wirtschaft und Verwaltung beschäftigt.
Link: www.bmi.de

Undichte Stelle im größten Social Network: Einige Facebook-Anwendungen haben Werbefirmen und Adresshändlern Facebook-Nummern von Anwendern weitergereicht, meldet das „Wall Street Journal“. Facebook räumt ein, man habe Probleme bei der technischen Umsetzung der eigenen Datenschutzregeln.
Link: www.spiegel.de
Freitag, 15. Oktober 2010

Die Europäische Kommission hat heute eine breit angelegte Konsultation zur Rolle der gesetzlichen Abschlussprüfung sowie zum Umfeld ihrer Durchführung eingeleitet. Nach der Finanzkrise stellt sich die Frage, ob die Rolle der Abschlussprüfer nicht verbessert werden kann, um neue, in der Zukunft auftretende Finanzrisiken abzuschwächen. Während der Krise sind auch einige Schwächen im Abschlussprüfungssektor zutage getreten, die näher untersucht werden müssen. Diese Arbeiten im Bereich der Abschlussprüfung sind Bestandteil der Bemühungen der Kommission, Lehren aus der Finanzkrise zu ziehen und den Finanzsektor zu reformieren. Insbesondere möchte die Kommission darüber diskutieren, ob Abschlussprüfungen alle Finanzmarktteilnehmer mit den richtigen Informationen versorgen; ob es bei der Unabhängigkeit von Prüfungsgesellschaften Probleme gibt; ob sich aus der Marktkonzentration Risiken ergeben; ob eine Beaufsichtigung auf europäischer Ebene nützlich wäre und wie den spezifischen Bedürfnissen kleiner und mittlerer Unternehmen am besten entsprochen werden kann. Die Antworten auf die Konsultation können bis zum 8. Dezember 2010 übermittelt werden.
Link: ec.europa.eu/

De-Mail soll das rechtsverbindliche, vertrauliche und authentische Versenden von Dokumenten und Nachrichten über das Internet ermöglichen. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) können von dieser einfachen Lösung profitieren – ohne neue Software auf ihren Arbeitsplatzrechnern zu installieren. De-Mail setzt auf offene Schnittstellen, standardisierte Technologien, Weiternutzung vorhandener Systeme und Anwendung bekannter Prozesse.
Link: www.fn.de-mail.de

Cornelia Rogall-Grothe, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, sprach am 4. Oktober auf Einladung der Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder beim Symposium „Moderner Datenschutz im 21. Jahrhundert“ im Plenarsaal des Berliner Abgeordnetenhauses darüber, wie ein moderner Datenschutz künfig aussehen könnte.
Link: www.bmi.bund.de

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bietet Unternehmen, die das Prozessvisualisierungssystem Windows Control Center (WinCC) von Siemens zur Anlagensteuerung einsetzen, kostenfrei Handlungsempfehlungen zur Überprüfung der Systeme auf Manipulationen durch die Stuxnet-Schadsoftware.
Link: www.bsi.de
Mittwoch, 29. September 2010

Das Regime spielt den Malware-Angriff herunter. Noch am Sonntag hieß es, dass 30.000 Rechner betroffen waren, darunter jene des ersten iranischen Atomkraftwerks in Buschir. Die Anlage soll dennoch in zwei Monaten ans Netz gehen.
Link: www.ZDNet.de
Mittwoch, 29. September 2010

Diskussionsgrundlage zur Erarbeitung sachgerechter Sicherheitsanforderungen
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 28.09.2010 ein Eckpunktepapier zum Thema Informationssicherheit beim Cloud Computing veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Das Eckpunktepapier definiert Mindestsicherheitsanforderungen an Anbieter von Cloud-Lösungen und dient als Diskussionsgrundlage für den Dialog mit Anbietern und Anwendern. Ziel des BSI ist es, gemeinsam mit den Marktteilnehmern sachgerechte Sicherheitsanforderungen an Cloud Computing zu erarbeiten, die zur sicheren Bereitstellung von Cloud-Dienstleistungen herangezogen werden sollten.
Link: www.bsi.de
Montag, 27. September 2010

Das BMF hat den Entwurf eines BMF-Schreibens zur Veröffentlichung der Taxonomie und die aktuellen visualisierten Taxonomiedateien (§ 5b EStG) an die Zuständigen Verbände zur Stellungnahme versendet.
Bevor eine entsprechende Verwaltungsregelung zur Bestimmung des amtlich vorgeschriebenen Datensatzes i. S. von § 5b Absatz 1 EStG im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht wird, wird den Verbänden bis zum 5.10.2010 die Gelegenheit gegeben, zu dem Entwurf schriftlich Stellung zu nehmen.
Link: www.bundesfinanzministerium.de